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Sachkundeprüfung Bewachungsgewerbe (§ 34a GewO) 2026: Übungstest 4

Übungstest 4 von 4 für den Test „Sachkundeprüfung Bewachungsgewerbe (§ 34a GewO)“: 25 weitere Fragen mit Antworten und Erklärungen.

  • Sicherheitsdienst
  • Deutschland
  • 100 Fragen
  • Geprüft am 11. Oktober 2026
  1. Frage 1 von 25

    Welche Unfallverhütungsvorschrift gilt speziell für Wach- und Sicherungsdienste?
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    Antwort: A. DGUV Vorschrift 23 „Wach- und Sicherungsdienste“

    Die DGUV Vorschrift 23 enthält Unfallverhütungsregeln für die Bewachung von Personen und Sachen, einschließlich Kontrollgängen, Veranstaltungen und Geldtransporten.

  2. Frage 2 von 25

    Wie alt muss eine Person in der Regel sein, damit ein Bewachungsunternehmen sie als Wachperson beschäftigen darf?
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    Antwort: C. Mindestens 18 Jahre

    Nach § 16 BewachV müssen Wachpersonen mindestens 18 Jahre alt sein, sofern sie keine der in § 8 BewachV aufgeführten Qualifikationen besitzen.

  3. Frage 3 von 25

    Was sagt die DGUV Vorschrift 23 über Alkohol?
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    Antwort: A. Kein Alkohol im Dienst und in angemessener Zeit davor

    § 5 DGUV Vorschrift 23 verbietet Alkohol und andere berauschende Mittel während des Dienstes und in angemessener Zeit davor.

  4. Frage 4 von 25

    Was muss der Arbeitgeber den Wachpersonen vor Beginn eines Auftrags geben?
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    Antwort: A. Schriftliche Dienstanweisungen

    § 4 DGUV Vorschrift 23 verlangt schriftliche allgemeine und objektbezogene Dienstanweisungen, die die Wachpersonen jederzeit einsehen können müssen.

  5. Frage 5 von 25

    Ein Auftraggeber fordert eine Wachperson auf, auf ein unsicheres Dach zu steigen, um eine Leuchte zu prüfen. Das steht nicht in der Dienstanweisung. Was sollte die Wachperson tun?
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    Antwort: C. Die Weisung nicht befolgen und den Vorfall melden

    Nach § 4 DGUV Vorschrift 23 dürfen Wachpersonen keine Weisungen des Auftraggebers befolgen, die ihrem Auftrag widersprechen oder offensichtlich unsicher sind.

  6. Frage 6 von 25

    Eine Wachperson soll in einem neuen Objekt Nachtschichten übernehmen. Was empfiehlt die DGUV Vorschrift 23 zum Kennenlernen des Objekts?
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    Antwort: D. Eine Einweisung in das Objekt, einschließlich eines Rundgangs bei Tageslicht

    § 9 DGUV Vorschrift 23 verlangt eine Einweisung in das Objekt und seine Gefahren. Die Durchführungsanweisungen sehen vor, dass Nachtpersonal das Objekt auch bei Tageslicht kennenlernt.

  7. Frage 7 von 25

    Auf einem Kontrollgang findet eine Wachperson ein defektes Geländer an einer tiefen Absturzkante. Was sollte sie tun?
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    Antwort: D. Die Gefahr melden und helfen, den Bereich bis zur Beseitigung abzusichern

    § 8 DGUV Vorschrift 23 verlangt, dass Wachpersonen Gefahren und getroffene Maßnahmen melden. Bis zur Beseitigung der Gefahr ist eine vorläufige Sicherung vorzunehmen.

  8. Frage 8 von 25

    Welche Ausrüstung schreibt die DGUV Vorschrift 23 für Wachpersonen bei Dunkelheit vor?
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    Antwort: A. Eine leistungsfähige Handlampe

    Nach § 10 DGUV Vorschrift 23 müssen Wachpersonen bei Dunkelheit eine leistungsfähige Handlampe mitführen. Ersatzbatterien sollten griffbereit sein.

  9. Frage 9 von 25

    Welche Hunde dürfen nach der DGUV Vorschrift 23 als Wachhunde eingesetzt werden?
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    Antwort: A. Nur geprüfte Hunde zusammen mit einem Hundeführer

    § 12 DGUV Vorschrift 23 lässt als Diensthunde nur geprüfte Hunde zu, die von einem Hundeführer geführt werden. Bösartige oder ungeeignete Hunde dürfen nicht eingesetzt werden.

  10. Frage 10 von 25

    Wie viele Personen müssen einen Geldtransport zu Fuß im öffentlichen Raum in der Regel durchführen?
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    Antwort: D. Mindestens zwei

    § 25 DGUV Vorschrift 23 verlangt für Geldboten zu Fuß im öffentlichen Raum mindestens zwei Personen, von denen eine den Transport sichert. Es gelten eng begrenzte Ausnahmen.

  11. Frage 11 von 25

    Ein Gast schreit am Eingang herum, weil ihm der Zutritt verweigert wurde. Was ist der beste erste Schritt?
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    Antwort: C. Ruhig bleiben, langsam sprechen und einen sicheren Abstand halten

    Eine ruhige Stimme und ein sicherer Abstand verringern die Spannung. Lauter zu werden oder die Person anzufassen, kann den Konflikt verschärfen.

  12. Frage 12 von 25

    Welche Körpersprache hilft, eine angespannte Situation zu beruhigen?
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    Antwort: B. Eine offene Körperhaltung mit sichtbaren Händen

    Sichtbare Hände und eine offene, leicht seitliche Haltung signalisieren, dass von Ihnen keine Bedrohung ausgeht, und Sie können trotzdem jederzeit zurückweichen.

  13. Frage 13 von 25

    Was ist „aktives Zuhören“?
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    Antwort: B. Die Person ausreden lassen und wiedergeben, was man verstanden hat

    Aktives Zuhören zeigt Respekt, gibt der Person das Gefühl, gehört zu werden, und mindert oft die Wut. Außerdem hilft es Ihnen, die Fakten richtig zu erfassen.

  14. Frage 14 von 25

    Welcher Satz ist eine deeskalierende „Ich-Botschaft“?
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    Antwort: D. „Ich möchte, dass Sie einen Schritt zurücktreten, damit ich Ihnen helfen kann.“

    Ich-Botschaften beschreiben Ihr Anliegen ohne Schuldzuweisung. Du- bzw. Sie-Vorwürfe machen Menschen oft abwehrend und wütender.

  15. Frage 15 von 25

    Warum sollten Sie einer wütenden Person einen Rückzugsweg anbieten, bei dem sie ihr Gesicht wahren kann?
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    Antwort: C. Es fällt ihr dadurch leichter, den Konflikt zu beenden

    Wer sich in die Enge getrieben oder gedemütigt fühlt, wird eher gewalttätig. Wahlmöglichkeiten, etwa das Verlassen durch einen Seitenausgang, können einen Konflikt friedlich beenden.

  16. Frage 16 von 25

    Eine Situation wird gefährlich, und Sie können sie nicht sicher kontrollieren. Was sollten Sie tun?
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    Antwort: B. Sich an einen sicheren Ort begeben und die Polizei rufen

    Ihre eigene Sicherheit geht vor. Wachpersonen haben keine polizeilichen Befugnisse; rufen Sie daher die Polizei unter 110 und beobachten Sie weiter aus sicherer Position.

  17. Frage 17 von 25

    Was bedeutet interkulturelle Kompetenz für eine Wachperson?
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    Antwort: B. Menschen respektvoll behandeln und sie nicht nach Klischees beurteilen

    Interkulturelle Kompetenz gehört zum Sachgebiet „Umgang mit Menschen“. Sie bedeutet, sich kultureller Unterschiede und eigener Vorannahmen bewusst zu sein und alle fair zu behandeln.

  18. Frage 18 von 25

    Ein Türsteher verweigert einem Gast wegen seiner ethnischen Herkunft den Zutritt zu einem Club. Ist das erlaubt?
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    Antwort: A. Nein, das ist eine unzulässige Benachteiligung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

    § 19 AGG verbietet Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft beim Zugang zu öffentlich angebotenen Leistungen wie Clubs und Diskotheken.

  19. Frage 19 von 25

    Ein Besucher spricht sehr wenig Deutsch. Wie können Sie am besten kommunizieren?
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    Antwort: A. Kurze, einfache Sätze, Gesten und wenn möglich einen Dolmetscher oder eine Übersetzungs-App verwenden

    Einfache Sprache und visuelle Hilfen machen Ihre Botschaft verständlich. Missverständnisse können zu Konflikten führen.

  20. Frage 20 von 25

    Was ist die Hauptaufgabe einer Einbruchmeldeanlage?
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    Antwort: B. Unbefugtes Eindringen erkennen und Alarm auslösen

    Einbruchmeldeanlagen erkennen Einbrüche mithilfe von Meldern und lösen Alarm aus, häufig bei einer Notruf- und Serviceleitstelle.

  21. Frage 21 von 25

    Welcher Melder erkennt, dass eine Tür oder ein Fenster geöffnet wird?
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    Antwort: B. Ein Magnetkontakt

    Ein Magnetkontakt besteht aus zwei Teilen, einer am Rahmen und einer an der Tür bzw. am Fenster. Beim Öffnen werden sie getrennt, und ein Signal wird ausgelöst.

  22. Frage 22 von 25

    Worauf reagiert ein Passiv-Infrarot-Bewegungsmelder (PIR-Melder)?
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    Antwort: B. Auf die Wärme eines sich bewegenden Körpers

    Ein PIR-Melder erfasst Änderungen der Infrarot- (Wärme-)Strahlung, zum Beispiel wenn sich eine Person durch seinen Erfassungsbereich bewegt.

  23. Frage 23 von 25

    Wozu dient ein Handfeuermelder einer Brandmeldeanlage?
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    Antwort: A. Zum Auslösen eines Feueralarms von Hand

    Mit Handfeuermeldern (Druckknopfmeldern) kann jeder, der einen Brand entdeckt, den Feueralarm von Hand auslösen.

  24. Frage 24 von 25

    Zutrittskontrollsysteme können Personen auf drei grundlegende Arten erkennen. Welche Aufzählung ist richtig?
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    Antwort: C. Etwas, das Sie besitzen, etwas, das Sie wissen, und etwas, das Sie sind

    Beispiele sind ein Ausweis (Besitz), eine PIN (Wissen) und ein Fingerabdruck oder ein anderes biometrisches Merkmal (Sein). Die Kombination erhöht die Sicherheit.

  25. Frage 25 von 25

    Was ist der Hauptzweck mechanischer Sicherungen wie stabiler Türen, Schlösser und Gitter?
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    Antwort: B. Eindringlingen Widerstand leisten und sie aufhalten

    Mechanische Sicherungen erschweren und verzögern das Eindringen. Elektronische Anlagen erkennen dann den Angriff und lösen Alarm aus.

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