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Jägerprüfung: Übungstest 2026

Vor Ihrem ersten Jagdschein müssen Sie die Jägerprüfung bestehen, die aus einem schriftlichen Teil, einem mündlich-praktischen Teil und einer Schießprüfung besteht. Jedes Bundesland führt die Prüfung nach eigenen Vorschriften durch, die Sachgebiete legt jedoch das Bundesrecht fest. Diese Übung behandelt die üblichen schriftlichen Themen: Jagdrecht, Wildbiologie, Waffenrecht und Sicherheitsregeln, Naturschutz sowie Wildbrethygiene. Sie dient ausschließlich der Sicherheits- und Wissensvermittlung.

  • Jagd
  • Deutschland
  • 70 Fragen
  • Geprüft am 11. Oktober 2026

Kurz und knapp

Bestanden: Von jedem Bundesland festgelegt. Beispiel: In Bayern umfasst die schriftliche Prüfung 100 Multiple-Choice-Fragen in 100 Minuten, und wer mehr als 25 % falsch beantwortet, hat nicht bestanden. Die Schießprüfung muss gesondert bestanden werden. Es gibt kein Zeitlimit. Zuständig: Die Jagdbehörden der Bundesländer, nach dem Bundesjagdgesetz (BJagdG) und den Prüfungsordnungen der Länder. Mindestalter: 16 für den Jugendjagdschein (nur in Begleitung); 18 für den Jahresjagdschein. Hier üben Sie kostenlos mit 70 Fragen, jeweils mit Antwort und Erklärung. Am 11. Oktober 2026 mit offiziellen Quellen abgeglichen.

Vor dem Üben lesenBeginnen Sie mit der Lernhilfe „Lernleitfaden Jägerprüfung“: leicht verständliche Notizen, Abbildungen und die wichtigsten Zahlen.
  1. Frage 1 von 25

    Was müssen Sie bestehen, bevor Sie Ihren ersten Jagdschein erhalten können?
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    Antwort: A. Die Jägerprüfung

    § 15 BJagdG: Die Erteilung des ersten Jagdscheins setzt das Bestehen der Jägerprüfung voraus.

  2. Frage 2 von 25

    Aus welchen drei Teilen soll die Jägerprüfung nach Bundesrecht bestehen?
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    Antwort: D. Einem schriftlichen Teil, einem mündlich-praktischen Teil und einer Schießprüfung

    Nach § 15 BJagdG soll die Prüfung einen schriftlichen Teil, einen mündlich-praktischen Teil und eine Schießprüfung umfassen.

  3. Frage 3 von 25

    Kann ein sehr gutes schriftliches Ergebnis eine nicht bestandene Schießprüfung ausgleichen?
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    Antwort: C. Nein, mangelhafte Schießleistungen können nicht durch andere Teile ausgeglichen werden

    Nach § 15 BJagdG können mangelhafte Schießleistungen nicht durch andere Prüfungsteile ausgeglichen werden.

  4. Frage 4 von 25

    Wer legt die Einzelheiten der Jägerprüfung fest, etwa die Zahl der Fragen und der Ausbildungsstunden?
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    Antwort: C. Jedes Bundesland in seiner eigenen Prüfungsordnung

    Das Bundesrecht setzt den Rahmen und die Sachgebiete; die Länder führen die Prüfungen nach eigenen Ordnungen durch, zum Beispiel Bayern nach der JFPO.

  5. Frage 5 von 25

    Welches Sachgebiet ist im Bundesrecht für die Jägerprüfung vorgesehen?
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    Antwort: B. Behandlung des erlegten Wildes, einschließlich Hygiene und Beurteilung der Genusstauglichkeit

    § 15 BJagdG nennt unter anderem Wildbrethygiene, Wildbiologie, Waffenrecht, Jagdhundewesen und Naturschutzrecht als Sachgebiete.

  6. Frage 6 von 25

    Wie viele Fragen hat die schriftliche Jägerprüfung in Bayern?
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    Antwort: C. 100 Multiple-Choice-Fragen in 100 Minuten

    Die bayerische JFPO sieht 100 Multiple-Choice-Fragen aus einem amtlichen Fragenkatalog vor, mit 100 Minuten Bearbeitungszeit.

  7. Frage 7 von 25

    Wann ist die schriftliche Jägerprüfung in Bayern nicht bestanden?
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    Antwort: C. Wenn mehr als ein Viertel der Antworten falsch, fehlend oder unvollständig ist

    Nach der bayerischen JFPO ist die Prüfung nicht bestanden, wenn mehr als 25 % der Fragen nicht richtig beantwortet sind.

  8. Frage 8 von 25

    Wie viele Stunden Jagdausbildung verlangt Bayern vor der Prüfung?
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    Antwort: A. Mindestens 120 Stunden, davon mindestens 60 Stunden praktische Ausbildung

    Die bayerische JFPO verlangt 120 Ausbildungsstunden, davon mindestens 60 praktisch, sowie eine gesonderte Schießausbildung.

  9. Frage 9 von 25

    Ein Jäger ist während der Jagd im Wald. Was muss er mitführen?
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    Antwort: B. Seinen eigenen Jagdschein, um ihn auf Verlangen der Polizei oder dem Jagdschutzberechtigten vorzuzeigen

    § 15 BJagdG: Wer die Jagd ausübt, muss einen auf seinen Namen lautenden Jagdschein mitführen und auf Verlangen vorzeigen.

  10. Frage 10 von 25

    Für welchen Zeitraum kann ein Jahresjagdschein erteilt werden?
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    Antwort: A. Für bis zu drei Jagdjahre

    § 15 BJagdG: Der Jahresjagdschein wird für höchstens drei Jagdjahre erteilt.

  11. Frage 11 von 25

    Wie lange ist ein Tagesjagdschein gültig?
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    Antwort: C. 14 aufeinanderfolgende Tage

    Trotz seines Namens gilt der Tagesjagdschein für 14 aufeinanderfolgende Tage.

  12. Frage 12 von 25

    Wann beginnt und endet das Jagdjahr in Deutschland?
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    Antwort: C. Vom 1. April bis 31. März

    § 11 BJagdG legt das Jagdjahr vom 1. April bis zum 31. März fest.

  13. Frage 13 von 25

    Welchen Jagdschein kann ein 16- oder 17-Jähriger nach bestandener Prüfung erhalten?
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    Antwort: B. Einen Jugendjagdschein, der nur zur Jagd in Begleitung eines erfahrenen Erwachsenen berechtigt

    § 16 BJagdG: 16- und 17-Jährige erhalten nur einen Jugendjagdschein und müssen von einem Elternteil, einem Erziehungsberechtigten oder einer beauftragten erfahrenen Person begleitet werden.

  14. Frage 14 von 25

    Woran darf der Inhaber eines Jugendjagdscheins NICHT teilnehmen?
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    Antwort: A. An Gesellschaftsjagden

    § 16 BJagdG schließt Inhaber eines Jugendjagdscheins von Gesellschaftsjagden aus.

  15. Frage 15 von 25

    Welche Versicherung brauchen Sie für einen Jagdschein?
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    Antwort: A. Eine Jagdhaftpflichtversicherung über mindestens 500.000 € für Personenschäden und 50.000 € für Sachschäden

    § 17 BJagdG: Ohne ausreichende Jagdhaftpflichtversicherung in Höhe dieser Mindestsummen wird der Jagdschein versagt.

  16. Frage 16 von 25

    Welcher dieser Gründe zwingt die Behörde, einen Jagdschein zu versagen?
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    Antwort: C. Tatsachen, die die Annahme rechtfertigen, dass die Person mit Waffen leichtfertig umgehen oder sie nicht sorgfältig verwahren wird

    § 17 BJagdG: Fehlende Zuverlässigkeit, etwa leichtfertiger Umgang mit Waffen oder unsichere Aufbewahrung, führt zur Versagung.

  17. Frage 17 von 25

    Was bedeutet „Hege“ im deutschen Jagdrecht?
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    Antwort: A. Die Erhaltung eines gesunden, artenreichen Wildbestandes und die Pflege seiner Lebensgrundlagen

    § 1 BJagdG: Die Hege zielt auf einen den landschaftlichen Verhältnissen angepassten, artenreichen und gesunden Wildbestand und schützt seine Lebensgrundlagen.

  18. Frage 18 von 25

    Wie heißen die „allgemein anerkannten Grundsätze“ ethischen Jagens in Deutschland?
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    Antwort: B. Weidgerechtigkeit

    § 1 BJagdG verlangt, dass bei der Jagdausübung die Grundsätze der Weidgerechtigkeit beachtet werden.

  19. Frage 19 von 25

    Was umfasst die Jagdausübung nach § 1 BJagdG?
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    Antwort: A. Das Aufsuchen, Nachstellen, Erlegen und Fangen von Wild

    Die Jagdausübung umfasst das Aufsuchen, Nachstellen, Erlegen und Fangen von Wild.

  20. Frage 20 von 25

    Welche Regel gilt für Elterntiere während der Brut- und Setzzeit?
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    Antwort: A. Für die Aufzucht notwendige Elterntiere dürfen bis zum Selbstständigwerden der Jungtiere nicht bejagt werden

    § 22 Abs. 4 BJagdG schützt die für die Aufzucht notwendigen Elterntiere, auch bei Arten ohne Schonzeit.

  21. Frage 21 von 25

    Wer legt in Deutschland die Jagdzeiten fest?
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    Antwort: A. Eine Bundesverordnung, die die Länder aus örtlichen Gründen verkürzen oder ändern können

    § 22 BJagdG: Das Bundesministerium legt die Jagdzeiten fest; die Länder können sie abkürzen oder aufheben und Ausnahmen bestimmen.

  22. Frage 22 von 25

    Für eine Wildart ist in den Vorschriften überhaupt keine Jagdzeit festgesetzt. Was bedeutet das?
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    Antwort: B. Sie ist ganzjährig geschont

    § 22 Abs. 2 BJagdG: Wild, für das keine Jagdzeit festgesetzt ist, ist während des ganzen Jahres mit der Jagd zu verschonen.

  23. Frage 23 von 25

    Welches Schalenwild darf nach Bundesrecht auch zur Nachtzeit erlegt werden?
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    Antwort: D. Schwarzwild

    § 19 BJagdG verbietet das Erlegen von Schalenwild zur Nachtzeit, ausgenommen Schwarzwild. Als Nachtzeit gilt die Zeit von eineinhalb Stunden nach Sonnenuntergang bis eineinhalb Stunden vor Sonnenaufgang.

  24. Frage 24 von 25

    Wie ist die „Nachtzeit“ beim jagdlichen Nachtjagdverbot definiert?
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    Antwort: B. Von eineinhalb Stunden nach Sonnenuntergang bis eineinhalb Stunden vor Sonnenaufgang

    § 19 BJagdG definiert die Nachtzeit als die Zeit von eineinhalb Stunden nach Sonnenuntergang bis eineinhalb Stunden vor Sonnenaufgang.

  25. Frage 25 von 25

    Dürfen Sie nach § 19 BJagdG Wild aus einem fahrenden Auto erlegen?
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    Antwort: C. Nein, das Erlegen von Wild aus Kraftfahrzeugen, Luftfahrzeugen oder Motorbooten ist verboten

    § 19 BJagdG verbietet das Erlegen von Wild aus Luftfahrzeugen, Kraftfahrzeugen oder maschinengetriebenen Wasserfahrzeugen; die Behörde kann für Menschen mit Behinderung Ausnahmen zulassen.

Was Sie vor der Prüfung wissen sollten

  • Für Ihren ersten Jagdschein brauchen Sie die Jägerprüfung mit einem schriftlichen Teil, einem mündlich-praktischen Teil und einer Schießprüfung. Mangelhafte Schießleistungen können nicht durch andere Teile ausgeglichen werden.
  • Das Bundesrecht legt die Prüfungsgebiete fest, darunter Tierarten, Wildbiologie, Wildhege, Waffenrecht und Waffenhandhabung, Jagdhundewesen, Wildbrethygiene sowie Jagd-, Tierschutz- und Naturschutzrecht.
  • Einzelheiten wie Ausbildungsstunden und Fragenzahl legt jedes Bundesland fest. Bayern zum Beispiel verlangt 120 Ausbildungsstunden und stellt 100 schriftliche Fragen.
  • 16- und 17-Jährige erhalten nur einen Jugendjagdschein und dürfen nur in Begleitung eines erfahrenen Erwachsenen jagen; an Gesellschaftsjagden dürfen sie nicht teilnehmen.
  • Sie brauchen eine Jagdhaftpflichtversicherung über mindestens 500.000 € für Personenschäden und 50.000 € für Sachschäden.
  • Das Jagdjahr dauert vom 1. April bis zum 31. März. Ein Jahresjagdschein gilt für bis zu drei Jagdjahre.
  • Schusswaffen und Munition müssen so aufbewahrt werden, dass sie nicht abhandenkommen oder von Unbefugten an sich genommen werden können; die Behörde darf dies kontrollieren.

Häufig gestellte Fragen

Ist die Jägerprüfung in allen Bundesländern gleich?

Nein. Das Bundesrecht legt die drei Prüfungsteile und die Sachgebiete fest, aber jedes Bundesland führt die Prüfung durch und regelt Einzelheiten wie Ausbildungsstunden, Zahl der schriftlichen Fragen und Bestehensgrenzen.

Wie viele Fragen hat die schriftliche Jägerprüfung?

Das hängt vom Bundesland ab. Bayern verwendet 100 Multiple-Choice-Fragen in 100 Minuten, und wer mehr als 25 falsche oder fehlende Antworten hat, hat nicht bestanden. Prüfen Sie die Prüfungsordnung Ihres Bundeslandes.

Wie alt muss ich sein, um in Deutschland zu jagen?

Ab 16 Jahren können Sie einen Jugendjagdschein erhalten und nur in Begleitung eines erfahrenen Erwachsenen jagen. 16- und 17-Jährige erhalten nur den Jugendjagdschein; der Jahresjagdschein ist also ab 18 möglich. Manche Länder lassen eine frühere Prüfung zu; Bayern lässt Bewerber ab 15 Jahren zu.

Kann ein Ausländer einen deutschen Jagdschein bekommen?

Ja, aber die Behörde kann Nichtdeutschen oder Personen, die nicht seit drei Jahren in Deutschland wohnen, den Jagdschein versagen. Für ausländische Jagdscheine können Ausnahmen von der Prüfung zugelassen werden.

Deckt dieser Übungstest auch die Schießprüfung ab?

Nein. Er behandelt das schriftliche Wissen einschließlich der amtlichen Sicherheitsregeln. Die Schießprüfung und die Waffenhandhabung müssen in einem anerkannten Lehrgang bei qualifizierten Ausbildern erlernt werden.

Quellen

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