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Jägerprüfung: Übungstest 2026: Übungstest 3

Übungstest 3 von 3 für den Test „Jägerprüfung: Übungstest“: 20 weitere Fragen mit Antworten und Erklärungen.

  • Jagd
  • Deutschland
  • 70 Fragen
  • Geprüft am 11. Oktober 2026
  1. Frage 1 von 20

    Wann darf eine Waffe nach den Unfallverhütungsvorschriften für die Jagd geladen werden?
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    Antwort: B. Nur während der eigentlichen Jagdausübung, mit der Mündung in eine Richtung, in der niemand gefährdet wird

    VSG 4.4 § 3: Laden Sie nur zur eigentlichen Jagdausübung, richten Sie die Mündung in eine ungefährliche Richtung und sichern Sie die Waffe nach dem Laden.

  2. Frage 2 von 20

    Was müssen Sie tun, bevor Sie auf einen Hochsitz steigen?
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    Antwort: C. Das Patronenlager entladen, sodass keine Patrone darin ist

    VSG 4.4 § 3 Abs. 3: Beim Besteigen und Verlassen von Hochsitzen und beim Überwinden von Hindernissen müssen die Läufe entladen sein.

  3. Frage 3 von 20

    Sie müssen während der Jagd einen Zaun oder Graben überwinden. Was tun Sie mit Ihrer Waffe?
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    Antwort: B. Sie vorher entladen

    Das Überwinden von Hindernissen ist eine häufige Unfallursache; deshalb muss die Waffe vorher entladen werden.

  4. Frage 4 von 20

    Was müssen Sie vor jedem Schuss prüfen?
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    Antwort: D. Dass niemand gefährdet werden kann und ein sicherer Kugelfang vorhanden ist

    VSG 4.4 § 3 Abs. 4 verlangt, sich zu vergewissern, dass niemand gefährdet wird. Ein sicherer Kugelfang muss immer vorhanden sein.

  5. Frage 5 von 20

    Wie weit kann ein Büchsengeschoss laut SVLFG gefährlich bleiben?
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    Antwort: B. Bis zu etwa 5.000 Meter

    Geschosse können bis zu 5 km weit gefährlich sein; deshalb ist der gesamte Gefährdungsbereich hinter dem Ziel zu berücksichtigen.

  6. Frage 6 von 20

    Warum sind sehr flache Schüsse (Winkel unter etwa 10°) in Bodennähe gefährlich?
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    Antwort: D. Geschosse prallen eher vom Boden ab

    Die SVLFG warnt, dass flache Schüsse das Risiko von Abprallern erhöhen; Hochsitze helfen, einen sicheren Schusswinkel nach unten zu erreichen.

  7. Frage 7 von 20

    Was muss bei einer Ernte- oder Gesellschaftsjagd jeder Teilnehmer tragen?
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    Antwort: C. Kleidung in Signalfarbe, mindestens eine Warnweste

    Laut SVLFG müssen alle Signalfarbe tragen, mindestens eine Warnweste; ein rotes Hutband allein reicht nicht.

  8. Frage 8 von 20

    Welchen Mindestwinkel muss Ihre Schussrichtung bei einer Gesellschaftsjagd zum Nachbarschützen einhalten?
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    Antwort: D. Mindestens 30°

    Die Regeln der SVLFG für Erntejagden verlangen einen Winkel von mindestens 30° zum Nachbarschützen.

  9. Frage 9 von 20

    Wie sind die Waffen am Sammelplatz vor einer Gesellschaftsjagd zu tragen?
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    Antwort: D. Entladen, mit geöffnetem Verschluss und der Mündung nach oben

    Die Waffen bleiben entladen und geöffnet, bis der Jagdleiter das Laden freigibt.

  10. Frage 10 von 20

    Dürfen Sie bei einer Erntejagd in das Feld schießen, das gerade abgeerntet wird?
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    Antwort: D. Nein, in das abzuerntende Feld darf nicht geschossen werden

    Die Erntearbeit hat Vorrang. In das abzuerntende Feld zu schießen, ist verboten.

  11. Frage 11 von 20

    Welches Thema muss der Jagdleiter in der Sicherheitsbelehrung vor einer Gesellschaftsjagd behandeln?
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    Antwort: D. Das Alkoholverbot, die Jagdsignale, die Schussbereiche und die Rettungskette

    Die SVLFG nennt diese Punkte für die Belehrung; wer gegen die Regeln verstößt, wird sofort ausgeschlossen.

  12. Frage 12 von 20

    Wann sollten Sie einen Hochsitz überhaupt nicht benutzen?
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    Antwort: D. Bei Sturm oder Gewitter

    Laut SVLFG sollen Ansitzeinrichtungen bei Sturm oder Gewitter nicht benutzt werden.

  13. Frage 13 von 20

    Wie oft sollte ein fester Hochsitz überprüft werden?
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    Antwort: D. Vor jeder Benutzung und gründlich mindestens einmal jährlich

    Prüfen Sie Leitern und Kanzeln vor jeder Benutzung und lassen Sie den Hochsitz mindestens einmal jährlich überprüfen; morsche Hochsitze haben bereits Todesopfer gefordert.

  14. Frage 14 von 20

    Wer darf kleine Mengen Wild direkt an Verbraucher abgeben?
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    Antwort: C. Ein Jäger mit ausreichender Schulung in Wildbiologie, Krankheitsanzeichen und Hygiene

    § 4 Tier-LMHV verlangt eine Schulung in Anatomie, Krankheitsanzeichen und Hygiene. Bei Jägern, die die Jägerprüfung nach dem 1. Februar 1987 bestanden haben, wird diese Schulung angenommen.

  15. Frage 15 von 20

    Vor oder nach dem Schuss bemerkt ein Jäger Merkmale, die darauf hindeuten, dass das Fleisch nicht genusstauglich sein könnte. Was muss geschehen?
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    Antwort: A. Das Stück zur amtlichen Fleischuntersuchung anmelden

    § 4 Tier-LMHV verlangt, das Wild zur amtlichen Fleischuntersuchung anzumelden, wenn solche Merkmale festgestellt werden.

  16. Frage 16 von 20

    Warum müssen Wildschweine und Dachse vor dem Verkauf des Fleisches untersucht werden?
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    Antwort: D. Um sie auf Trichinen zu untersuchen, Parasiten, die Menschen schwer krank machen können

    § 4 Tier-LMHV schreibt für Wildschweine und Dachse eine amtliche Trichinenuntersuchung vor.

  17. Frage 17 von 20

    Welches Dokument begleitet ein Wildschwein, das zur Trichinenuntersuchung gegeben wird?
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    Antwort: A. Ein Wildursprungsschein

    § 4 Tier-LMHV: Wildschweine und Dachse werden mit einem Wildursprungsschein zur Untersuchung angemeldet.

  18. Frage 18 von 20

    Ist die Afrikanische Schweinepest (ASP) für Menschen gefährlich?
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    Antwort: A. Nein, sie betrifft nur Haus- und Wildschweine

    Laut Friedrich-Loeffler-Institut ist die ASP keine Zoonose und infiziert weder Menschen noch andere Tierarten.

  19. Frage 19 von 20

    Wie können Jäger die Afrikanische Schweinepest unbeabsichtigt verbreiten?
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    Antwort: B. Über Blut an Schuhen, Kleidung, Fahrzeugen und Jagdausrüstung oder über Schweinefleischreste

    Das Virus verbreitet sich über Kontakt mit infizierten Tieren und deren Blut, über kontaminierte Ausrüstung und über Speiseabfälle.

  20. Frage 20 von 20

    Was sollten Jäger tun, wenn sie mehr tote Wildschweine als üblich finden?
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    Antwort: D. Dies der zuständigen Behörde melden und Proben untersuchen lassen

    Das FLI bittet Jäger, vermehrte Todesfälle zu melden und Proben amtlich untersuchen zu lassen.

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