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Schweiz: Wissenstest für Sicherheitsangestellte 2026: Übungstest 2

Übungstest 2 von 2 für den Test „Schweiz: Wissenstest für Sicherheitsangestellte“: 35 weitere Fragen mit Antworten und Erklärungen.

  • Sicherheitsdienst
  • Schweiz
  • 60 Fragen
  • Geprüft am 11. Oktober 2026
  1. Frage 1 von 35

    Welche Aufgabe gilt im Kanton Zürich NICHT als bewilligungspflichtige Sicherheitsdienstleistung?
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    Antwort: A. Billettkontrolle an einer Veranstaltung

    Zürich nennt Billettkontrollen, Kassendienste und Besucherlenkung als Tätigkeiten, die keine Sicherheitsdienstleistungen sind.

  2. Frage 2 von 35

    Ein Türsteher ist im Kanton Zürich direkt von einer Bar angestellt. Welche Regeln gelten?
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    Antwort: B. Das Gastgewerbegesetz, das von der Gemeinde vollzogen wird

    Türsteher, die direkt von einer Bar oder einem Restaurant angestellt sind, fallen unter das Gastgewerberecht. Ein privates Unternehmen, das die Bar beauftragt, braucht trotzdem eine eigene Bewilligung.

  3. Frage 3 von 35

    Welche Haftpflichtversicherung muss ein Sicherheitsunternehmen für eine Zürcher Bewilligung haben?
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    Antwort: D. Mindestens CHF 3 Millionen pro Schadenereignis

    Zürich verlangt eine Betriebshaftpflichtversicherung von mindestens 3 Millionen Franken pro Schadenereignis.

  4. Frage 4 von 35

    Welche Regel zu Staatsangehörigkeit oder Bewilligung gilt im Kanton Zürich für Sicherheitsangestellte?
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    Antwort: C. Schweizer, EU/EFTA-Staatsangehörige oder Personen mit Ausweis C

    Zürich nennt für Mitarbeitende die Schweizer Staatsangehörigkeit, die Staatsangehörigkeit eines EU/EFTA-Staates oder eine Niederlassungsbewilligung (Ausweis C).

  5. Frage 5 von 35

    Wer ist im Kanton Zürich für Inhalt und Umfang der Ausbildung von Sicherheitsangestellten verantwortlich?
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    Antwort: A. Das Sicherheitsunternehmen

    Das Unternehmen bestimmt die Ausbildung; sie muss zur Tätigkeit passen und vor dem Einsatz absolviert sein.

  6. Frage 6 von 35

    Wie lange dauert die Grundausbildung gemäss Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für die Branche der privaten Sicherheitsdienstleistungen mindestens?
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    Antwort: B. 20 Stunden

    Der allgemeinverbindlich erklärte GAV schreibt mindestens 20 Stunden Grundausbildung vor. Zürich und Bern verweisen auf dieses Minimum.

  7. Frage 7 von 35

    Was müssen Sicherheitsunternehmen in Zürich beim Auftreten und Verhalten ihres Personals vermeiden?
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    Antwort: C. Alles, was den Eindruck erwecken könnte, es handle sich um Polizistinnen oder Polizisten

    Unternehmen und Personal dürfen keine Verwechslung mit der Polizei verursachen und müssen polizeibezogene Informationen vertraulich behandeln.

  8. Frage 8 von 35

    Welches Gesetz regelt im Kanton Bern die privaten Sicherheitsdienstleistungen?
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    Antwort: A. Das Gesetz über die Sicherheitsdienstleistungen Privater (SDPG) von 2018

    Das Berner SDPG vom 13. Juni 2018 und seine Verordnung (SDPV) regeln die Vorschriften für Sicherheitsunternehmen und ihr Personal.

  9. Frage 9 von 35

    Bis wann müssen neue Sicherheitsangestellte im Kanton Bern die Grundausbildung abschliessen?
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    Antwort: C. Innerhalb von drei Monaten nach Stellenantritt

    Artikel 12 SDPV legt drei Monate fest. Dauert der Einsatz weniger als drei Monate, muss die Ausbildung vor jeder Sicherheitstätigkeit absolviert sein.

  10. Frage 10 von 35

    Was dürfen Mitarbeitende im Kanton Bern tun, bevor sie die Grundausbildung abgeschlossen haben?
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    Antwort: B. Nur zusammen mit einer Person arbeiten, welche die Ausbildung abgeschlossen hat

    Bis zum Abschluss der Grundausbildung darf das Personal nur zusammen mit einer ausgebildeten Person eingesetzt werden.

  11. Frage 11 von 35

    Wie viel Weiterbildung verlangt die Berner Richtlinie pro Jahr?
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    Antwort: C. Mindestens einmal pro Jahr während mindestens 5 Stunden

    Die Richtlinie verlangt eine jährliche Weiterbildung von mindestens 5 Stunden, in der wichtige Themen der Grundausbildung wiederholt werden.

  12. Frage 12 von 35

    Wie oft muss bewaffnetes Sicherheitspersonal im Kanton Bern das Schiessprogramm absolvieren?
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    Antwort: B. Mindestens zweimal pro Jahr

    Personal, das Feuerwaffen trägt, muss das Schiessprogramm mindestens zweimal pro Jahr absolvieren.

  13. Frage 13 von 35

    Wie aktuell muss der Strafregisterauszug von Mitarbeitenden im Kanton Bern sein?
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    Antwort: B. Höchstens 3 Monate alt

    Der Privatauszug aus dem Strafregister darf höchstens drei Monate alt sein und wird von der verantwortlichen Person geprüft.

  14. Frage 14 von 35

    Wer prüft im Kanton Bern, ob Sicherheitsangestellte die persönlichen Voraussetzungen erfüllen?
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    Antwort: A. Die verantwortliche Person des Sicherheitsunternehmens

    Bern überträgt der verantwortlichen Person des Unternehmens die Pflicht, Staatsangehörigkeit, Handlungsfähigkeit und Strafregister zu prüfen.

  15. Frage 15 von 35

    Welches Thema gehört nach der Berner Richtlinie zur Grundausbildung?
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    Antwort: D. Rechtskenntnisse wie Notwehr, Notstand und Verhältnismässigkeit

    Die Grundausbildung umfasst Sozialkompetenz, Rechtskenntnisse, Erste Hilfe, Branchenkenntnisse, Arbeitssicherheit und den GAV.

  16. Frage 16 von 35

    Wer darf nach der Berner Richtlinie den Erste-Hilfe-Teil der Grundausbildung unterrichten?
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    Antwort: B. Nur eine qualifizierte BLS-AED-Instruktorin oder ein qualifizierter BLS-AED-Instruktor

    Erste Hilfe mit lebensrettenden Basismassnahmen, Seitenlage und Blutstillung darf nur von einer BLS-AED-Instruktorin oder einem BLS-AED-Instruktor unterrichtet werden.

  17. Frage 17 von 35

    Welches Zertifikat brauchen private Sicherheitsangestellte im Kanton Tessin normalerweise?
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    Antwort: C. CPSicur

    Die Tessiner Ausbildungs- und Prüfungsvorschriften für private Sicherheit und Ermittlung führen zu den CPSicur-Zertifikaten.

  18. Frage 18 von 35

    Wie lange dauert der Kurs CPSicur I im Tessin?
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    Antwort: D. 40 Lektionen à 45 Minuten, rund 30 Stunden

    CPSicur I umfasst 40 Unterrichtseinheiten von je 45 Minuten, also rund 30 Stunden.

  19. Frage 19 von 35

    Welche Note braucht es im Tessin, um die CPSicur-Prüfung zu bestehen?
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    Antwort: B. Mindestens eine 4 (auf der Skala von 1 bis 6) in jedem Fach

    Die Prüfung ist nur bestanden, wenn jedes Fach mit der Note 4 oder besser bewertet wird.

  20. Frage 20 von 35

    Wer organisiert im Tessin die CPSicur-Kurse und -Prüfungen?
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    Antwort: D. Das Institut für Weiterbildung (IFC) im Auftrag des kantonalen Bildungsdepartements

    Das IFC führt die Kurse und Prüfungen im Auftrag des kantonalen Departements für Bildung, Kultur und Sport (DECS) durch.

  21. Frage 21 von 35

    Welches Fach wird bei CPSicur I für Sicherheitsagentinnen und -agenten (Profil A) mündlich geprüft?
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    Antwort: C. Erste Hilfe

    Erste Hilfe wird mündlich geprüft, und die Kandidatinnen und Kandidaten brauchen zudem ein BLS-AED-Zertifikat. Recht und Psychologie werden schriftlich geprüft.

  22. Frage 22 von 35

    Ein Kandidat besteht bei CPSicur ein Fach nicht. Was muss er wiederholen?
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    Antwort: D. Nur das Fach mit der ungenügenden Note, in einer späteren Session

    Wiederholt werden nur die Fächer mit ungenügender Note, beim ersten Misserfolg frühestens einen Monat nach dem Resultat.

  23. Frage 23 von 35

    Wie darf man nach Artikel 15 des Schweizerischen Strafgesetzbuchs einen rechtswidrigen Angriff abwehren?
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    Antwort: B. In einer den Umständen angemessenen Weise

    Rechtmässige Notwehr erlaubt eine Abwehr, die der Situation angemessen ist. Übermässige Abwehr kann bestraft werden.

  24. Frage 24 von 35

    Darf ein Sicherheitsangestellter eine Person aus der Öffentlichkeit verteidigen, die angegriffen wird?
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    Antwort: D. Ja, Notwehr erlaubt auch die Verteidigung einer anderen Person

    Artikel 15 des Strafgesetzbuchs erlaubt der angegriffenen Person und jeder anderen Person, den Angriff abzuwehren.

  25. Frage 25 von 35

    Wann darf eine Privatperson nach Artikel 218 der Schweizerischen Strafprozessordnung jemanden festnehmen?
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    Antwort: C. Wenn polizeiliche Hilfe nicht rechtzeitig erlangt werden kann und die Person bei einem Verbrechen oder Vergehen auf frischer Tat ertappt wurde

    Eine Privatperson darf jemanden festnehmen, der auf frischer Tat oder unmittelbar danach ertappt wird oder zu dessen Fahndung die Öffentlichkeit aufgerufen wurde, wenn die Polizei nicht rechtzeitig eingreifen kann.

  26. Frage 26 von 35

    Was muss geschehen, nachdem eine Privatperson jemanden festgenommen hat?
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    Antwort: B. Die Person muss so rasch wie möglich der Polizei übergeben werden

    Nach Artikel 218 müssen festgenommene Personen so rasch wie möglich der Polizei übergeben werden.

  27. Frage 27 von 35

    Welche Gewalt darf eine Privatperson nach Artikel 218 der Strafprozessordnung bei einer Festnahme anwenden?
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    Antwort: A. Nur Gewalt im Rahmen von Artikel 200: als letztes Mittel und verhältnismässig

    Artikel 200 erlaubt Gewalt nur als letztes Mittel, und sie muss verhältnismässig sein.

  28. Frage 28 von 35

    Hausfriedensbruch nach Artikel 186 des Schweizerischen Strafgesetzbuchs wird in der Regel nur verfolgt, wenn …
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    Antwort: A. die berechtigte Person einen Strafantrag stellt

    Hausfriedensbruch ist ein Antragsdelikt. Dazu gehört auch, trotz Aufforderung der Berechtigten, sich zu entfernen, zu verweilen.

  29. Frage 29 von 35

    Eine Person weigert sich, einen deutlich gekennzeichneten Arbeitsplatz zu verlassen, nachdem die berechtigte Person sie dazu aufgefordert hat. Was kann das sein?
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    Antwort: B. Hausfriedensbruch nach Artikel 186 des Strafgesetzbuchs

    Artikel 186 erfasst das Eindringen gegen den Willen der berechtigten Person und auch das Verweilen trotz Aufforderung, sich zu entfernen.

  30. Frage 30 von 35

    Welches Schweizer Gesetz regelt das Tragen einer Feuerwaffe in der Öffentlichkeit?
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    Antwort: A. Das Waffengesetz (WG)

    Erwerb und Tragen von Waffen sind im eidgenössischen Waffenrecht geregelt. Das CES verweist für das Sicherheitspersonal auf dieses Gesetz.

  31. Frage 31 von 35

    Was muss eine Person nachweisen, um eine Waffentragbewilligung zu erhalten?
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    Antwort: D. Dass sie eine Prüfung über die Handhabung der Waffe und die rechtlichen Voraussetzungen ihres Gebrauchs bestanden hat

    Nach dem Waffengesetz setzt eine Waffentragbewilligung eine bestandene Prüfung über den sicheren Umgang und die rechtlichen Voraussetzungen des Gebrauchs voraus.

  32. Frage 32 von 35

    Welche Nummer wählen Sie in der Schweiz für die Polizei?
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    Antwort: C. 117

    Die 117 ist die Polizei. Die 118 ist die Feuerwehr, die 144 die Sanität und die 145 Tox Info Suisse bei Vergiftungen.

  33. Frage 33 von 35

    Welche Nummer wählen Sie in der Schweiz für die Feuerwehr?
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    Antwort: C. 118

    Mit der 118 erreichen Sie die Feuerwehr. Die 1414 ist die Rega, die Luftrettung.

  34. Frage 34 von 35

    Seit wann ist das revidierte Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG) in Kraft?
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    Antwort: D. 1. September 2023

    Das revidierte DSG ist am 1. September 2023 in Kraft getreten und gilt für Personendaten, die Sicherheitsunternehmen bearbeiten, etwa Videoaufnahmen und Besucherlisten.

  35. Frage 35 von 35

    Welches Personal in einem Hotel oder einer Bar folgt im Kanton Bern denselben Ausbildungsregeln wie das Personal von Sicherheitsunternehmen?
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    Antwort: B. Gastgewerbepersonal, das für Sicherheitsaufgaben eingesetzt wird, zum Beispiel Türsteher

    Nach Artikel 21a des Berner Gastgewerbegesetzes muss ein Betrieb, der eigenes Personal für Sicherheitsaufgaben einsetzt, dieses wie das Personal von Sicherheitsunternehmen ausbilden.

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