Schweiz: Wissenstest für Sicherheitsangestellte 2026: Übungstest 2
Übungstest 2 von 2 für den Test „Schweiz: Wissenstest für Sicherheitsangestellte“: 35 weitere Fragen mit Antworten und Erklärungen.
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Frage 1 von 35
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Antwort: A. Billettkontrolle an einer Veranstaltung
Zürich nennt Billettkontrollen, Kassendienste und Besucherlenkung als Tätigkeiten, die keine Sicherheitsdienstleistungen sind.
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Frage 2 von 35
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Antwort: B. Das Gastgewerbegesetz, das von der Gemeinde vollzogen wird
Türsteher, die direkt von einer Bar oder einem Restaurant angestellt sind, fallen unter das Gastgewerberecht. Ein privates Unternehmen, das die Bar beauftragt, braucht trotzdem eine eigene Bewilligung.
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Frage 3 von 35
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Antwort: D. Mindestens CHF 3 Millionen pro Schadenereignis
Zürich verlangt eine Betriebshaftpflichtversicherung von mindestens 3 Millionen Franken pro Schadenereignis.
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Frage 4 von 35
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Antwort: C. Schweizer, EU/EFTA-Staatsangehörige oder Personen mit Ausweis C
Zürich nennt für Mitarbeitende die Schweizer Staatsangehörigkeit, die Staatsangehörigkeit eines EU/EFTA-Staates oder eine Niederlassungsbewilligung (Ausweis C).
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Frage 5 von 35
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Antwort: A. Das Sicherheitsunternehmen
Das Unternehmen bestimmt die Ausbildung; sie muss zur Tätigkeit passen und vor dem Einsatz absolviert sein.
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Frage 6 von 35
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Antwort: B. 20 Stunden
Der allgemeinverbindlich erklärte GAV schreibt mindestens 20 Stunden Grundausbildung vor. Zürich und Bern verweisen auf dieses Minimum.
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Frage 7 von 35
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Antwort: C. Alles, was den Eindruck erwecken könnte, es handle sich um Polizistinnen oder Polizisten
Unternehmen und Personal dürfen keine Verwechslung mit der Polizei verursachen und müssen polizeibezogene Informationen vertraulich behandeln.
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Frage 8 von 35
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Antwort: A. Das Gesetz über die Sicherheitsdienstleistungen Privater (SDPG) von 2018
Das Berner SDPG vom 13. Juni 2018 und seine Verordnung (SDPV) regeln die Vorschriften für Sicherheitsunternehmen und ihr Personal.
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Frage 9 von 35
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Antwort: C. Innerhalb von drei Monaten nach Stellenantritt
Artikel 12 SDPV legt drei Monate fest. Dauert der Einsatz weniger als drei Monate, muss die Ausbildung vor jeder Sicherheitstätigkeit absolviert sein.
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Frage 10 von 35
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Antwort: B. Nur zusammen mit einer Person arbeiten, welche die Ausbildung abgeschlossen hat
Bis zum Abschluss der Grundausbildung darf das Personal nur zusammen mit einer ausgebildeten Person eingesetzt werden.
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Frage 11 von 35
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Antwort: C. Mindestens einmal pro Jahr während mindestens 5 Stunden
Die Richtlinie verlangt eine jährliche Weiterbildung von mindestens 5 Stunden, in der wichtige Themen der Grundausbildung wiederholt werden.
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Frage 12 von 35
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Antwort: B. Mindestens zweimal pro Jahr
Personal, das Feuerwaffen trägt, muss das Schiessprogramm mindestens zweimal pro Jahr absolvieren.
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Frage 13 von 35
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Antwort: B. Höchstens 3 Monate alt
Der Privatauszug aus dem Strafregister darf höchstens drei Monate alt sein und wird von der verantwortlichen Person geprüft.
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Frage 14 von 35
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Antwort: A. Die verantwortliche Person des Sicherheitsunternehmens
Bern überträgt der verantwortlichen Person des Unternehmens die Pflicht, Staatsangehörigkeit, Handlungsfähigkeit und Strafregister zu prüfen.
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Frage 15 von 35
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Antwort: D. Rechtskenntnisse wie Notwehr, Notstand und Verhältnismässigkeit
Die Grundausbildung umfasst Sozialkompetenz, Rechtskenntnisse, Erste Hilfe, Branchenkenntnisse, Arbeitssicherheit und den GAV.
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Frage 16 von 35
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Antwort: B. Nur eine qualifizierte BLS-AED-Instruktorin oder ein qualifizierter BLS-AED-Instruktor
Erste Hilfe mit lebensrettenden Basismassnahmen, Seitenlage und Blutstillung darf nur von einer BLS-AED-Instruktorin oder einem BLS-AED-Instruktor unterrichtet werden.
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Frage 17 von 35
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Antwort: C. CPSicur
Die Tessiner Ausbildungs- und Prüfungsvorschriften für private Sicherheit und Ermittlung führen zu den CPSicur-Zertifikaten.
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Frage 18 von 35
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Antwort: D. 40 Lektionen à 45 Minuten, rund 30 Stunden
CPSicur I umfasst 40 Unterrichtseinheiten von je 45 Minuten, also rund 30 Stunden.
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Frage 19 von 35
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Antwort: B. Mindestens eine 4 (auf der Skala von 1 bis 6) in jedem Fach
Die Prüfung ist nur bestanden, wenn jedes Fach mit der Note 4 oder besser bewertet wird.
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Frage 20 von 35
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Antwort: D. Das Institut für Weiterbildung (IFC) im Auftrag des kantonalen Bildungsdepartements
Das IFC führt die Kurse und Prüfungen im Auftrag des kantonalen Departements für Bildung, Kultur und Sport (DECS) durch.
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Frage 21 von 35
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Antwort: C. Erste Hilfe
Erste Hilfe wird mündlich geprüft, und die Kandidatinnen und Kandidaten brauchen zudem ein BLS-AED-Zertifikat. Recht und Psychologie werden schriftlich geprüft.
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Frage 22 von 35
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Antwort: D. Nur das Fach mit der ungenügenden Note, in einer späteren Session
Wiederholt werden nur die Fächer mit ungenügender Note, beim ersten Misserfolg frühestens einen Monat nach dem Resultat.
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Frage 23 von 35
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Antwort: B. In einer den Umständen angemessenen Weise
Rechtmässige Notwehr erlaubt eine Abwehr, die der Situation angemessen ist. Übermässige Abwehr kann bestraft werden.
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Frage 24 von 35
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Antwort: D. Ja, Notwehr erlaubt auch die Verteidigung einer anderen Person
Artikel 15 des Strafgesetzbuchs erlaubt der angegriffenen Person und jeder anderen Person, den Angriff abzuwehren.
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Frage 25 von 35
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Antwort: C. Wenn polizeiliche Hilfe nicht rechtzeitig erlangt werden kann und die Person bei einem Verbrechen oder Vergehen auf frischer Tat ertappt wurde
Eine Privatperson darf jemanden festnehmen, der auf frischer Tat oder unmittelbar danach ertappt wird oder zu dessen Fahndung die Öffentlichkeit aufgerufen wurde, wenn die Polizei nicht rechtzeitig eingreifen kann.
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Frage 26 von 35
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Antwort: B. Die Person muss so rasch wie möglich der Polizei übergeben werden
Nach Artikel 218 müssen festgenommene Personen so rasch wie möglich der Polizei übergeben werden.
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Frage 27 von 35
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Antwort: A. Nur Gewalt im Rahmen von Artikel 200: als letztes Mittel und verhältnismässig
Artikel 200 erlaubt Gewalt nur als letztes Mittel, und sie muss verhältnismässig sein.
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Frage 28 von 35
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Antwort: A. die berechtigte Person einen Strafantrag stellt
Hausfriedensbruch ist ein Antragsdelikt. Dazu gehört auch, trotz Aufforderung der Berechtigten, sich zu entfernen, zu verweilen.
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Frage 29 von 35
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Antwort: B. Hausfriedensbruch nach Artikel 186 des Strafgesetzbuchs
Artikel 186 erfasst das Eindringen gegen den Willen der berechtigten Person und auch das Verweilen trotz Aufforderung, sich zu entfernen.
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Frage 30 von 35
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Antwort: A. Das Waffengesetz (WG)
Erwerb und Tragen von Waffen sind im eidgenössischen Waffenrecht geregelt. Das CES verweist für das Sicherheitspersonal auf dieses Gesetz.
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Frage 31 von 35
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Antwort: D. Dass sie eine Prüfung über die Handhabung der Waffe und die rechtlichen Voraussetzungen ihres Gebrauchs bestanden hat
Nach dem Waffengesetz setzt eine Waffentragbewilligung eine bestandene Prüfung über den sicheren Umgang und die rechtlichen Voraussetzungen des Gebrauchs voraus.
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Frage 32 von 35
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Antwort: C. 117
Die 117 ist die Polizei. Die 118 ist die Feuerwehr, die 144 die Sanität und die 145 Tox Info Suisse bei Vergiftungen.
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Frage 33 von 35
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Antwort: C. 118
Mit der 118 erreichen Sie die Feuerwehr. Die 1414 ist die Rega, die Luftrettung.
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Frage 34 von 35
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Antwort: D. 1. September 2023
Das revidierte DSG ist am 1. September 2023 in Kraft getreten und gilt für Personendaten, die Sicherheitsunternehmen bearbeiten, etwa Videoaufnahmen und Besucherlisten.
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Frage 35 von 35
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Antwort: B. Gastgewerbepersonal, das für Sicherheitsaufgaben eingesetzt wird, zum Beispiel Türsteher
Nach Artikel 21a des Berner Gastgewerbegesetzes muss ein Betrieb, der eigenes Personal für Sicherheitsaufgaben einsetzt, dieses wie das Personal von Sicherheitsunternehmen ausbilden.
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Die echte Prüfung: Keine einheitliche nationale Prüfung. In den CES-Kantonen, in Zürich und in Bern bildet der Arbeitgeber das Personal aus und prüft es. Für die Tessiner CPSicur-Prüfung braucht es in jedem Fach mindestens die Note 4 (Skala 1 bis 6).