Schweiz: Übungstest Jagdprüfung 2026
In der Schweiz führt jeder Kanton seine eigene Jagdprüfung durch, mit einem Theorieteil sowie einem Teil zu Schiessen und Waffenhandhabung. Dieser Übungstest behandelt die Fächer, die den Kantonen gemeinsam sind, den sicheren Umgang mit Waffen, Ethik und Wildtiere und verwendet den Kanton Zürich als ausführliches Beispiel. Es handelt sich um Sicherheitsausbildung, nicht um eine Kopie einer kantonalen Prüfung.
Kurz und knapp
Bestanden: Von jedem Kanton festgelegt. Beispiel: Im Kanton Zürich braucht es für die Theorieprüfung mindestens 75 % der maximalen Punktzahl, und ein sicherheitsrelevanter Fehler im Umgang mit der Waffe führt zum Nichtbestehen. Zuständig: Kantonale Jagdverwaltungen (jeder Kanton legt seine eigene Prüfung fest). Mindestalter: 18 (einige Kantone setzen ein höheres Alter fest). Hier üben Sie kostenlos mit 60 Fragen, jeweils mit Antwort und Erklärung. Am 11. Oktober 2026 mit offiziellen Quellen abgeglichen.
-
Frage 1 von 25
Antwort anzeigen
Antwort: B. Das Jagdgesetz (JSG) von 1986
Das Bundesgesetz über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel setzt den Rahmen; innerhalb davon organisieren die Kantone die Jagd.
-
Frage 2 von 25
Antwort anzeigen
Antwort: D. Jeder Kanton
Die Jagd wird von den Kantonen geregelt, die ihre eigenen Ausbildungen und Prüfungen durchführen.
-
Frage 3 von 25
Antwort anzeigen
Antwort: D. Die Jagdfähigkeit in diesem Kanton
Mit der bestandenen Prüfung erlangen Sie die Jagdfähigkeit. Je nach System des Kantons lösen Sie dann ein Patent oder treten einer Jagdgesellschaft bei.
-
Frage 4 von 25
Antwort anzeigen
Antwort: D. Patentjagd und Revierjagd
In Patentkantonen lösen Sie ein Jagdpatent; in Revierkantonen jagen Sie als Mitglied einer Jagdgesellschaft, die ein Revier pachtet.
-
Frage 5 von 25
Antwort anzeigen
Antwort: D. Indem Sie beim Kanton ein Jagdpatent lösen
Patentkantone verkaufen Patente an Personen, welche die Jagdprüfung bestanden haben.
-
Frage 6 von 25
Antwort anzeigen
Antwort: D. Indem Sie einer Jagdgesellschaft beitreten, die ein Revier pachtet
In Revierkantonen pachten Jagdgesellschaften Reviere, in denen ihre Mitglieder jagen.
-
Frage 7 von 25
Antwort anzeigen
Antwort: B. Zürich
Zu den Revierkantonen gehören Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Luzern, St. Gallen, Schaffhausen, Solothurn, Thurgau und Zürich.
-
Frage 8 von 25
Antwort anzeigen
Antwort: B. Graubünden
Zu den Patentkantonen gehören Bern, Freiburg, Graubünden, Tessin, Wallis, Waadt und mehrere Zentralschweizer Kantone.
-
Frage 9 von 25
Antwort anzeigen
Antwort: B. 18, und einige Kantone setzen ein höheres Alter fest
Laut JagdSchweiz müssen Kandidatinnen und Kandidaten 18 Jahre alt sein, und einige Kantone haben eine höhere Grenze.
-
Frage 10 von 25
Antwort anzeigen
Antwort: C. Rund 30 000
JagdSchweiz zählt rund 30 000 aktive Jägerinnen und Jäger, davon etwa 5 % Frauen.
-
Frage 11 von 25
Antwort anzeigen
Antwort: A. Jagdrecht
Die Theorie umfasst Wildtiere und Natur, Wildtiermanagement und Hunde, Jagdrecht, Jagdpraxis und Waffen.
-
Frage 12 von 25
Antwort anzeigen
Antwort: C. Aus einer Schiessprüfung und der Waffenhandhabung
Die Kantone prüfen neben der Theorie den sicheren Umgang mit der Waffe und die Treffsicherheit.
-
Frage 13 von 25
Antwort anzeigen
Antwort: B. Den Nachweis, dass sie das Schiessen geübt haben (Treffsicherheitsnachweis)
Die Kantone verlangen in der Regel vor der Jagd einen jährlichen Schiessnachweis.
-
Frage 14 von 25
Antwort anzeigen
Antwort: C. Sich bei der Jagdbehörde des anderen Kantons erkundigen
Einige Kantone anerkennen gegenseitig ihre Prüfungen, aber nicht alle. Jeder Kanton entscheidet selbst.
-
Frage 15 von 25
Antwort anzeigen
Antwort: C. Deutsche, österreichische und liechtensteinische
JagdSchweiz weist darauf hin, dass einige Kantone Jagdberechtigungen aus Deutschland, Österreich und Liechtenstein anerkennen.
-
Frage 16 von 25
Antwort anzeigen
Antwort: A. Eine Theorie- und eine Schiessprüfung bestehen, um Anwärterin oder Anwärter zu werden
Die Zürcher Ausbildung hat zwei Teile: zuerst die Theorie- und Schiessprüfung, dann eine Ausbildungszeit in einem Zürcher Revier.
-
Frage 17 von 25
Antwort anzeigen
Antwort: A. Mindestens zwei Jahre
Nach mindestens zwei Jahren Ausbildung als Anwärterin oder Anwärter können Sie die jagdpraktische Prüfung ablegen.
-
Frage 18 von 25
Antwort anzeigen
Antwort: D. Jagen in der Schweiz
Die Theorieprüfung beruht auf der aktuellen Ausgabe von «Jagen in der Schweiz» und auf dem Jagdrecht.
-
Frage 19 von 25
Antwort anzeigen
Antwort: A. Mindestens 75 % der maximalen Punktzahl
Das Zürcher Prüfungsreglement legt die Bestehensgrenze bei mindestens 75 % der möglichen Punkte fest.
-
Frage 20 von 25
Antwort anzeigen
Antwort: D. Als digitaler Multiple-Choice-Test
Die Kandidatinnen und Kandidaten legen einen digitalen Multiple-Choice-Test ab und bringen ihren eigenen Laptop oder ihr eigenes Tablet mit.
-
Frage 21 von 25
Antwort anzeigen
Antwort: D. Innerhalb von zwei Jahren, mit bis zu 4 Versuchen
Wenn Sie die Schiessprüfung nicht innerhalb von zwei Jahren bestehen, ist die Theorieprüfung nicht mehr gültig.
-
Frage 22 von 25
Antwort anzeigen
Antwort: B. 6 Treffer mit 6 Schüssen
Jeder der sechs Schüsse muss treffen und mindestens 8 Punkte erzielen.
-
Frage 23 von 25
Antwort anzeigen
Antwort: C. 4 Treffer mit 4 Schüssen
Alle vier Schüsse müssen treffen und je mindestens 3 Punkte erzielen.
-
Frage 24 von 25
Antwort anzeigen
Antwort: A. 7 Treffer mit 10 Schüssen
Das Flintenprogramm auf rund 30 m verlangt 7 Treffer mit 10 Schüssen.
-
Frage 25 von 25
Antwort anzeigen
Antwort: D. Ihre eigenen Waffen sowie einen Revolver und eine Pistole
Die Handhabungsprüfung umfasst die eigenen Waffen der Kandidatin oder des Kandidaten sowie Revolver und Pistole.
Tastatur: 1–4 zum Antworten, Eingabetaste für die nächste Frage.
Die echte Prüfung: Von jedem Kanton festgelegt. Beispiel: Im Kanton Zürich braucht es für die Theorieprüfung mindestens 75 % der maximalen Punktzahl, und ein sicherheitsrelevanter Fehler im Umgang mit der Waffe führt zum Nichtbestehen.
Was Sie vor der Prüfung wissen sollten
- Die Jagd wird von den Kantonen geregelt. Mit einer bestandenen kantonalen Jagdprüfung erlangen Sie die Jagdfähigkeit; danach lösen Sie ein Patent (Patentkantone) oder treten einer Jagdgesellschaft bei (Revierkantone).
- Die Theorie umfasst in der Regel Wildtiere und Natur, Wildtiermanagement und Hunde, Jagdrecht, Jagdpraxis und Waffen; im praktischen Teil werden Schiessen und Waffenhandhabung geprüft.
- Revierkantone sind Aargau, beide Basel, Luzern, St. Gallen, Schaffhausen, Solothurn, Thurgau und Zürich; die meisten anderen Kantone kennen das Patentsystem.
- Im Kanton Zürich bestehen Sie zuerst eine Theorie- und Schiessprüfung, um Anwärterin oder Anwärter zu werden, bilden sich mindestens zwei Jahre in einem Revier aus und legen dann die jagdpraktische Prüfung ab.
- Die Zürcher Theorieprüfung ist ein digitaler Multiple-Choice-Test auf Grundlage des Lehrmittels «Jagen in der Schweiz» und erfordert mindestens 75 % der Punkte.
- Die meisten Kantone verlangen von Jägerinnen und Jägern jedes Jahr einen Schiessnachweis.
Häufig gestellte Fragen
Gibt es eine Jagdberechtigung für die ganze Schweiz?
Nein. Jeder Kanton führt seine eigene Prüfung durch und entscheidet, ob er Prüfungen anderer Kantone anerkennt. Erkundigen Sie sich bei der Jagdbehörde des Kantons, in dem Sie jagen möchten.
Wie viele Fragen hat die theoretische Jagdprüfung?
Das ist je nach Kanton unterschiedlich, und die veröffentlichten Zürcher Regeln nennen keine Fragenzahl. Die Probeprüfung hier verwendet 40 Fragen mit einer Bestehensgrenze von 75 % – der Grenze, die Zürich anwendet.
Wie hoch ist das Mindestalter?
Laut dem nationalen Jägerverband müssen Kandidatinnen und Kandidaten 18 Jahre alt sein; einige Kantone setzen ein höheres Alter fest.
Wie lange dauert es, im Kanton Zürich Jägerin oder Jäger zu werden?
Sie bestehen die Theorie- und Schiessprüfung der Anwärterinnen und Anwärter und bilden sich dann mindestens zwei Jahre in einem Zürcher Revier aus, bevor Sie die jagdpraktische Prüfung ablegen; diese muss innerhalb von sechs Jahren nach der Anwärterprüfung erfolgen.
Was passiert, wenn ich in der Prüfung einen Sicherheitsfehler mache?
Im Kanton Zürich führt ein sicherheitsrelevanter Fehler im Umgang mit der Waffe zum Nichtbestehen, und eine unbeabsichtigte Schussabgabe bei der Handhabungsprüfung ist ein Grund für das Nichtbestehen.
Quellen
- JagdSchweiz: Jäger werden
- JagdSchweiz: Zahlen und Fakten
- Kanton Zürich: Jagdausbildung
- Kanton Zürich: Reglement über die Jagdprüfungen
- Kanton Zürich: Informationen zur Anwärterprüfung
- Kanton Zürich: Leitfaden Waffenhandhabung
- Kanton Zürich: Jagd
- Bundesamt für Umwelt: Wildtiermanagement
- Jagdgesetz (JSG, Fedlex)